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"I just don't know what to do with myself."


- Jack White (White Stripes)

Wozu Therapie?

Für jeden von uns kann es im Leben zu Krisen kommen. Innerhalb dieser Krise gelangen wir häufig an einem Punkt, indem wir spüren, dass wir die anstehenden Herausforderungen nicht alleine bewältigen können. Wir befinden uns -gefühlt- wie in einem Labyrinth ohne Landkarte, oder im dichten Nebel ohne klare Umrisse sehen zu können.

In Krisenzeiten zweifeln wir stärker als sonst an unseren Fähigkeiten. Gefühle der Sinnlosigkeit und Ausweglosigkeit lähmen uns, die Beziehung zu uns selbst und zu anderen gestaltet sich schwierig, oder wir funktionieren tapfer weiter aber abgeschnitten von unseren eigentlichen Gefühlen. Manchmal entwickeln sich nicht organisch-bedingte körperliche Symptome als Ausdruck innerseelischen Konflikten. Kinder und Jugendliche werden in Krisenzeiten als „auffällig“ bezeichnet; dabei fühlen sie sich oft überfordert und verstrickt in einer äußeren konflikthaften Situation (familiär/ schulisch/ mit Freunden). Sie erleben tiefe Wachstumsprozesse, die sie emotional beunruhigen, verwirren und destabilisieren können.

Die Ursachen von Krisen können aktuelle, konkrete Auslöser sein (z.B. Schulwechsel, Trennungen, oder die Zusammenführung der eigenen Familie in eine „Patchworkfamilie“). Lang zurückliegende belastende/ traumatisierende Erfahrungen, die an die Oberfläche des Bewusstseins gerade hochsteigen, können eine akute Krise auslösen. Auch Herausforderungen spezifischer Lebensphasen (Übergang vom Kind zu Erwachsene, Mutter-Vater werden) wirken oft verunsichernd bis krisenhaft.

Es ist meine Überzeugung und Erfahrung, dass jede Krise im Leben eine Einladung zum Innehalten und Neuorientieren ist. Sie ist kein gerngesehener Gast und doch der, der uns die Chance schenkt, mehr in Berührung mit unserem wahren Wesen zu kommen. Von diesem Ort aus, können wir anders im Leben stehen: klarer, in sich ruhender und in Verbindung.

Gute Gründe therapeutische Hilfe zu finden:


  • Streitigkeiten/ Trennung/ Scheidung der Eltern; Problem in der "Patchworkfamilie"
  • Sorgen und Unwissen einer psychischen Erkrankung eines Elternteils
  • Ängsten, Zwangserkrankungen, Panikattacken
  • depressive Verstimmungen, Burn-Out
  • soziale Isolation, "Mobbing"
  • unverarbeitete Trauer
  • fehlender Lebenssinn
  • schwach entwickeltes Selbstempfinden
  • Kontaktschwierigkeiten
  • Essstörungen
  • seelisch bedingte körperlicher Beschwerden (Einnässen, Asthma, Ticstörungen)
  • Stabilisierung nach traumatischen Ereignissen
  • Bindungsstörungen
  • Ablösungsschwierigkeiten (junge Erwachsene)
  • Paar- und Familienkrisen

Außerdem stehe ich Eltern mit Impulsen bei der Begleitung ihrer Kinder zur Seite. In meiner Arbeit beziehe ich mich u.a. auf die Haltung und Werken von Familientherapeuten Jesper Juul und Haim Omer.

Kommunikationsformen

Das Spiel

Das Spiel


...ist die kindgemäße Form der Kommunikation. Es ersetzt die oft für Kinder schwierige verbale Sprache. Im therapeutischen Spiel mit dem Kind wird versucht die innere Welt des Kindes zugänglich zu machen. Während des Spiels kann das Kind in Kontakt kommen mit traumatischen Erfahrungen oder konflikthaften Mustern, aber auch mit Lösungswegen.

kreative Medien

Kreative Medien


...stellen ein weiteres Kommunikationsmittel dar. Das Kind oder der/die Jugendliche hat hier die Möglichkeit seine/ihre Themen durch Malen, Zeichnen, Geschichten schreiben, Verkleiden, Modellieren mit Ton/Knete oder Basteln zu öffnen. Oft fällt es Kindern leichter schmerzhafte Erfahrungen und denkbare Lösungen zu gestalten als darüber zu sprechen.

Gespräche

Gespräche


...und das Benennen von dem, was ich als Therapeutin beobachte und wahrnehme ist ein wichtiger Teil der Therapie. Es werden Worte für die Erlebniswelt des Kindes gefunden, die bisher oft nur symbolisch ausgedrückt und nicht verstanden wurden.